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Auszeichnung

Förderhilfen

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1. Gründungszuschuss (für ALG-I-Empfänger)

Die Agentur für Arbeit unterstützt Empfänger von Arbeitslosengeld I, die sich selbständig machen, mit dem <Gründungszuschuss>. Dieser fördert Gründer in zwei Phasen über insgesamt 15 Monate. In den ersten neun Monaten nach Unternehmensstart (1.Phase) erhält der Gründer eine Förderung in Höhe seines individuellen monatlichen Arbeitslosengeldes plus pauschal 300 Euro. Ziel der Förderung ist die Sicherung des Lebensunterhalts in der schwierigen Startphase. Danach kann sich eine zweite Förderphase von sechs Monaten anschließen. In diesem Zeitraum werden nur noch pauschal 300 Euro bezahlt. Übrigens: Der Gründungszuschuss muss nicht versteuert werden. Vorraussetzung für die Gewährung dieses Zuschusses sind im Wesentlichen, dass Sie sich im Haupterwerb selbstständig machen, bei Aufnahme der Selbstständigkeit einen Restanspruch von 90 Tagen auf Arbeitslosengeld haben und eine positive Stellungnahme einer fachkundigen Stelle über die Tragfähigkeit des Gründungsvorhabens. Diese Stellen sind zum Beispiel IHK, Handwerkskammer oder ein Steuerberater.

2. Einstiegsgeld (für ALG-II-Empfänger)

Empfänger von Arbeitslosengeld II („Hartz IV“) können Einstiegsgeld erhalten, wenn sie sich im Haupterwerb selbstständig machen. Das Einstiegsgeld wird als Zuschuss zum Arbeitslosengeld II für höchstens 24 Monate gezahlt. Die Höhe des Einstiegsgeldes hängt vom Fallmanager bzw. Ansprechpartner bei der ARGE ab. Auf das Einstiegsgeld besteht kein rechtlicher Anspruch. Auch das Einstiegsgeld gehört nicht zum steuerpflichtigen Einkommen. Die Voraussetzungen sind mit denen des Gründungszuschusses vergleichbar.

3. Bildungsmaßnahmen

Über die Zuschüsse hinaus fördert die Agentur für Arbeit Arbeitslose mit Existenzgründerseminaren und individuellen Trainingsmaßnahmen.

4. KfW-Gründercoaching

Besteht nach Firmengründung zusätzlicher Beratungsbedarf, können Gründer aus den alten Bundesländern von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) einen Zuschuss in Höhe von 50 Prozent (neue Länder 75 Prozent) des Berater-Honorars bei einer maximalen Bemessungsgrundlage von 6.000 Euro erhalten. Gründer aus der Arbeitslosigkeit erhalten 90% des Beraterhonorars bei einer maximalen Bemessungsgrundlage von 4.000 Euro als Förderung.

5. Günstige Kredite

Der Staat fördert über die Kreditanstalt für Wiederaufbau Existenzgründer mit günstigen Krediten. Die Kredite der KfW bieten einerseits niedrige Zinsen sowie tilgungsfreie Anlaufjahre, zum anderen verlangt die KfW für das verliehene Geld weniger Sicherheiten. Vorraussetzung für die Kreditgewährung ist die kaufmännische und fachliche Eignung des Gründers sowie ein Erfolg versprechendes Geschäftskonzept.

 
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