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Rechtsform

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Die passende Rechtsform

Die Rechtsform eines Unternehmens ist das „rechtliche Kleid“ Ihrer selbstständigen Tätigkeit. Und das muss natürlich passen. Die meisten Gründungen werden als Einzelunternehmen angemeldet. Allgemein gilt: Es gibt für ein Unternehmen weder die optimale noch die Rechtsform auf Dauer, denn jede Rechtsform hat Vor- und Nachteile. Je nach Ihrer individuellen Zielsetzung und je nach Art und Umfang der Tätigkeit haben Sie die Qual der Wahl. Als Gründer stehen Ihnen drei Rechtsrahmen für Ihre neue Tätigkeit zur Verfügung: Einzelunternehmen, Personen- und Kapitalgesellschaften.  Typisch für Einzelunternehmen und Personengesellschaft ist, dass der Unternehmer oder die Gesellschaft für die Schulden der Firma auch mit ihrem persönlichen Vermögen haften. Dafür sind kein Mindestkapital und kaum Gründungsformalitäten erforderlich, und Sie sind nicht nur Inhaber, sondern auch Leiter ihres Unternehmens. Zu den Personengesellschaften zählen vor allem die Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR), die Kommanditgesellschaft (KG), die Offene Handelsgesellschaft (OHG), und die Partnerschaftsgesellschaft (PartG). Zu den Kapitalgesellschaften gehören die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), die Unternehmergesellschaft (UG) und die Aktiengesellschaft (AG). Vorteil bei Kapitalgesellschaften ist, dass die Haftung der Gesellschafter grundsätzlich auf ihre Kapitaleinlage beschränkt ist. Dies kann je nach Branche und Firmengröße ein wichtiger Grund für die Wahl einer Kapitalgesellschaft als Rechtsform sein. Für größere Vorhaben spielt auch die notwendige Kapitalbeschaffung eine Rolle. Bei Kapitalgesellschaften können Gesellschafter Kapital geben, ohne aktiv an der Geschäftsführung beteiligt sein zu müssen. Bei Kapitalgesellschaften sind aufwändige Gründungs-, Buchführungs- und Geschäftsführungsformalitäten zu erfüllen. Die Entscheidung, in welcher Rechtsform Sie Ihre Firma führen wollen, hat persönliche, finanzielle, steuerliche und rechtliche Folgen.  Entscheiden sollten Sie erst, wenn Sie bei den folgenden Fragen eine klare Position bezogen haben.

  • Wollen Sie allein oder mit Partner gründen?
  • Wie umfangreich sind Sie bereit zu haften?
  • Sind Ihnen geringe Formalitäten und die mit der Rechtsform verbundenen Kosten wichtig?
  • Wie hoch sind Steuerlast und Umfang der Buchführungspflichten?
  • Image: Passt die Rechtsform zu Ihrer Branche?
  • Sind Sie bereit, Unternehmensdaten zu veröffentlichen?
  • Wie wollen Sie sich das Startkapital beschaffen?

Wichtig:

Bei der Rechtsformwahl sollten Sie auf jeden Fall einen Rechtsanwalt und Steuerberater bei der Entscheidung mit einbeziehen.

 
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