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Steuern & Buchführung

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Wer den Sprung in die Selbstständigkeit wagt, muss sich auch mit Buchführung und Steuern beschäftigen. Für viele sind das „ledige“ Themen. ABER: Sie sind ein unternehmerisches „Muss“. Wer seine Buchführung im Griff hat, hat auch sein Unternehmen im Griff. Eine ordentliche Buchführung liefert wertvolle Informationen über die finanzielle Situation des Unternehmens. Und wer das Steuerrecht kennt, kann Entscheidungen nicht nur betriebwirtschaftlich, sondern auch steuerlich beleuchten und damit Geld sparen.

Buchführung

Jeder Unternehmer ist verpflichtet den Gewinn seiner Firma zu ermitteln. Geschehen kann das durch eine „einfache“ Buchführung (Einnahmen – Überschussrechnung) oder „doppelte“ Buchführung (Bilanzierung), abhängig von Art und Größe der Firma. Gewerbetreibende müssen bilanzieren, es sei denn, sie überschreiten bestimmte Umsatz- (<500.000€) oder Gewinngrenzen (<50.000€) nicht. Freiberufler dürfen den Gewinn immer durch „einfache“ Buchführung ermitteln, können aber auch bilanzieren. Kapital- und Personenhandelsgesellschaft müssen immer bilanzieren.

Steuern

Viele Unternehmer scheitern, weil sie nicht mit dem Finanzamt rechnen. Sie müssen kein Steuerexperte sein, um eine Firma zu gründen. Grundwissen über die wichtigsten Steuerarten (Einkommen-, Gewerbe-. Körperschaft- und Umsatzsteuer) ist jedoch nötig. Man sollte wissen, welche Bemessungsgrundlage die einzelnen Steuerarten zugrunde legen und wer sie zahlen muss. Ertragsteuern (Einkommen-, Gewerbe-, Körperschaftsteuer) greifen auf den ermittelten Gewinn, korrigiert um steuerliche Anpassungen, zu. Die Umsatzsteuer stellt auf die Umsätze ab. Der Einkommenssteuer unterliegt jeder Unternehmer. Eine Kapitalgesellschaft muss auf ihren Gewinn Körperschaftsteuer zahlen. Gewerbesteuerpflichtig sind alle Gewerbetreibende. Die Gewerbesteuer ist bei der Entkommenssteuer anrechenbar.
Freiberufler sind von der Gewerbesteuer ausgenommen. Bei der Gewerbe-, Einkommen- und Körperschaftssteuer sind vierteljährliche Vorauszahlungen zu leisten. Basis ist die zuletzt festgesetzte Steuerschuld, bei Firmengründungen wird geschätzt. Der Umsatzsteuer unterliegt jeder Unternehmer außer speziellen Berufsgruppen (z.B. Ärzte) und sogenannten „Kleinunternehmern“. Der Unternehmer hat auf seine Umsätze Umsatzsteuer (Regelsteuersatz 19%) aufzuschlagen. Die Summe der Umsatzsteuer, die der Unternehmer seinen Kunden berechnet, abzüglich der Umsatzsteuer (Vorsteuer), die er bezahlt, muss er regelmäßig dem Finanzamt melden und abführen. Gründer müssen in den ersten zwei Kalenderjahren monatliche Umsatzsteuervoranmeldungen abgeben.

 
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