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Auszeichnung

Wie man es (nicht) macht

Unnötige Geldabflüsse vermeiden

Kein Unternehmertestament

Sie sind Firmeninhaber, mit dem Thema Testament haben Sie sich aber noch nicht beschäftigt. Beachten Sie, dass ein Unternehmertestament, egal wie alt Sie sind, absolut notwendig ist. Wenn sie verheiratet sind und Kinder haben, ist im Falle Ihres Todes, eine Erbengemeinschaft die Folge. Ganz gefährlich wird es, wenn es sich um noch minderjährige Kinder handelt.

Berliner Testament

Sie sind verheiratet, haben zwei verheiratete Kinder und 4 Enkel. Sie und Ihre Ehefrau haben jeweils ein Vermögen (Sparguthaben) von 1.000.000 Euro und haben sich mittels Berliner Testament wechselseitig zu Alleinerben eingesetzt. Wenn das Vermögen nach dem Tod des Letztversterbenden bei den Kindern angekommen ist, sind insgesamt 243.750 Euro Erbschaftsteuer angefallen. Mittels Einzeltestamenten kann die Steuerbelastung auf 0 Euro heruntergefahren werden.

Zurückbehaltung von Betriebsgrundstücken

Sie sind Einzelunternehmer und wollen Ihre Firma auf Ihren Sohn übertragen. Das Betriebsgrundstück mit Produktionsgebäude wollen Sie aber zurückbehalten und als Teil Ihrer Altersversorgung an Ihren Sohn verpachten. Ungeahnte Steuerbelastungen werden auf Sie zukommen!

Das leidige Sonderbetriebsvermögen

Sie sind Gesellschafter eines Personenunternehmens und überlassen dem Unternehmen ein Ihnen gehörendes Grundstück für betriebliche Zwecke. Selbst bei einer Vermietung des Grundstücks an das Unternehmen, ist das Grundstück Sonderbetriebsvermögen. Ohne Einkommensteuerbelastung können Sie das Grundstück nur zusammen mit Ihrem Gesellschaftsanteil übertragen.

Abstandszahlung und Gleichstellungsgeld

Sie haben ein Einzelunternehmen und beabsichtigen, diese auf Ihren Sohn zu übertragen. Nach der Übernahme soll Ihr Sohn Ihnen eine Abstandszahlung und seiner Schwester ein Gleichstellungsgeld bezahlen. Um Einkommensteuerzahlungen zu vermeiden, gibt es eine bessere Lösung!

Betriebsaufspaltung

Sie betreiben Ihr Unternehmen in der Form einer Betriebsaufspaltung, d.h. das Ihnen gehörende Betriebsgrundstück verpachten Sie an Ihre GmbH. Ihre Vorstellung ist, dass im Alter die Pachteinnahmen einen Teil Ihrer Altersversorgung ausmachen. Die GmbH wiederum wollen Sie auf Ihre Kinder übertragen. Auch hier lauern ungeahnte Steuerbelastungen!

Vererben einer 20%igen GmbH-Beteiligung

Bei der Vererbung einer 20%igen GmbH-Beteiligung kommen Sie nicht in den Genuss der Betriebsvermögensverschonung des Erbschafts- und Schenkungsteuergesetzes. Ihre Kinder können auf den Wert der Beteiligung nur ihre persönlichen Freibeträge in Höhe von 400.000 Euro anrechnen. Um die Betriebsvermögensverschonung zu erhalten gibt es aber eine Gestaltungsmöglichkeit.

Erbschaftssteuerliche Freibeträge (Umwegschenkungen/Generationensprung)

Ihr Ehepartner/Lebenspartner hat einen Freibetrag in Höhe von 500.000 Euro, Ihre Kinder haben Freibeträge in Höhe von jeweils 400.000 Euro und Ihre Enkel haben Freubeträge in Höhe von jeweils 200.000 Euro. Durch Umwegschenkungen auf Ihren Ehe-/Lebenspartner und Schenkungen an Ihre Enkel (evtl. mit Auflagen versehen) können Sie die Freibeträge optimal nutzen und Steuern sparen.

Güterstandsschaukel

Sie leben mit Ihrem Ehepartner im Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Nutzen Sie durch einen Wechsel des Güterstandes die Möglichkeit der steuerfreien Übertragung des Zugewinns.

Vereinbarung von Nießbrauch

Sie sind Eigentümer von vermieteten Immobilien. Zum einen sollen die Mieteinnahmen Teil Ihrer Altersversorgung sein, zum anderen wollen Sie aber unter Ausnutzung der persönlichen Freibeträge Vermögen auf die nachfolgende Generation übertragen. Mit der Vereinbarung eines Ertragsnießbrauchs erreichen Sie beide Ziele und mindern zusätzlich noch den Wert des übertragenen Immobilienvermögens.